Laurus nobilis
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Lorbeer sorgt für Ruhe und Harmonie. Mit diesem stilvollen, immergrünen Baum können Sie schöne Stellen rund ums Haus akzentuieren und eine mediterrane Atmosphäre kreieren. Auf (gedrehtem oder geflochtenem) Stamm oder als Pyramide, Kugel oder Säule in Form geschnitten. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Durch die wunderschöne, natürliche Ausstrahlung kommt der Lorbeerbaum beim Hauseingang, als Solitärpflanze auf der Terrasse, entlang Gartenpfaden oder auf dem Balkon, voll zu seinem Recht.
Certi-Lorbeerbäume wurden mit viel Fachwissen und Leidenschaft gezüchtet und haben garantiert eine wunderschöne Wuchsform und gesunde Wurzeln. Jeder Lorbeer beginnt natürlich mit einem Samen oder Steckling. Auch sie werden von unseren Gärtnern aufgrund der DNA, Blattstruktur, Blattform, Blattfarbe und Duft sorgfältig gewählt. Ein Steckling wächst langsamer heran als der Lorbeer, der durch Samen vermehrt wurde. Stecklinge bleiben jedoch homogener und gedeihen später besser. Lorbeer aus Stecklingen kann gut 100 Jahre alt werden. Unsere Gärtner haben sich jahrelang für einen dichten, kompakten Wuchs eingesetzt. Diese Exemplare sind somit auch äußerst geeignet für den Formschnitt. Die Pflanzen werden abgehärtet, wodurch sie besser überwintern können und auch an Stellen mit weniger Licht ihre Blätter und die Blattfarbe behalten.
Oft wird gefragt, ob Lorbeer teuer ist. Wenn man die Pflege, die Bemühungen und das Alter berücksichtigt, ist dies sicher nicht der Fall. Solche schönen Exemplare wie die von Certi entstehen nur mit sehr viel Geduld Slow Gardening heißt das. Nicht von ungefähr garantieren wir Spitzenqualität!
Lorbeer gehört zur Familie der Laureaceae. Zu dieser Gattung gehören zwei Sorten immergrüne Sträucher. Laurus nobilis stammt aus dem Mittelmeerraum. Laurus azorica ist auf den Kanarischen Inseln und den Azoren beheimatet. Beide Sorten sind beliebte Topf- und Kübelpflanzen. Lorbeer steht für Sieg, Dankbarkeit, Trost und Unvergänglichkeit.
In der Natur entwickelt sich Lorbeer zu einem breiten, kegelförmigen Baum, der bis zu 12 m hoch und 9 m breit wird. Angepflanzte Exemplare bleiben meistens etwas kleiner. Vom späten Frühjahr bis in den Frühsommer trägt der Lorbeer kleine, sternförmige und duftende Blüten, aus denen sich später kleine runde, grüne Früchte entwickeln. Im Herbst, wenn die Früchte reif sind, verfärben sie sich schwarz/violett.
Laurus nobilis ist die bekannteste Sorte und wird schon seit der Antike als Zierstrauch verwendet. Der Strauch wird bereits in der Bibel genannt und war in der Antike unter den Reichen und in Europa bei der Aristokratie beliebt. Von den Zweigen wurden u.a. Kränze zur Ehrung von Siegern geflochten. Es ist eine wintergrüne Pflanze mit lederartigen, aromatisch duftenden Blättern. Ausgewachsene Blätter sind glänzend und glatt und haben eine dunkelgrüne Farbe. Junge Blätter sind etwas weicher und haben eine hellgrüne Farbe.
Die sehr aromatischen Blätter werden getrocknet und als Gewürz verwendet, oft in Gewürzmischungen. In der Antike wurde bereits die reinigende und heilende Wirkung von Lorbeer entdeckt. Auch in der Kosmetikindustrie kommt er zum Einsatz. Schon seit über 1000 Jahren wird Seife daraus hergestellt, die ihre Qualität dem hohen Lorbeerölgehalt zu verdanken hat. Die Seife kommt ursprünglich aus Aleppo, einer der ältesten Städte der Welt, die jetzt schwer unter dem Krieg in Syrien zu leiden hat. Aleppo lag früher an der südlichen Seidenroute in Mesopotamien und schon vor 4000 Jahren wurden dort Kosmetikartikel hergestellt. Der ursprünglich arabische Name der Aleppo-Seife ist Sapun Ghar. Das bedeutet Lorbeerseife. Die Kreuzfahrer brachten die Seife mit nach Europa. Hier erfuhr die Seife weite Verbreitung und erhielt in der Seifenindustrie von Marseille (Savon de Marseille) eine wichtige Funktion.
Laurus azorica wird bis zu 20 m hoch und bildet 5-9 Blütentrauben mit langen Staubfäden. Nach der Blüte entstehen schwarze Beeren. Die immergrünen Blätter sind elliptisch und werden bis zu 125 cm lang.
Die Blätter des Küchenlorbeers sind in unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Er wird als Aroma für Soßen, eingemachte Gerichte, Suppen und beispielsweise Fischgerichte und Pasteten verwendet. Die Blätter geben ihren Geschmack langsam ab. Sie sind erfrischend pikant und haben einen süßen Geschmack, mit einem Hauch von Muskatnuss und Geißblatt und einen balsamartigen Geruch. Die Blätter werden ungefähr 5 cm lang und werden meistens in getrockneter Form verwendet. Sie müssen eine gewisse Zeit im Topf garen und sind nicht zum Verzehr geeignet, weil sie hart bleiben.
Dieser Lorbeerbaum auf Stamm ist sieben Jahre alt und hat einen Kronedurchmesser von mindestens 45 cm.
Nicht vollständig winterharte Sorten brauchen eine geschützte Stelle in der Sonne oder im Halbschatten. Lorbeer in Töpfen stehen im Winter am besten an einer hellen Stelle, wo es nicht kälter als 5 °C wird.
Im November muss der Lorbeer zum Überwintern wieder nach drinnen geholt werden.
Nicht winterhart, verträgt keinen längeren Frost. Sorgen Sie für einen geschützten Standort in Südlage. Der Strauch verträgt Temperaturen bis -12 °C, sofern er mit Vlies und Blattabfall abgedeckt ist, sodass die Blätter nicht austrocknen und durch kalten Wind und niedrige Temperaturen erfrieren.
Lorbeer braucht genau wie der Buxus und sonstige immergrüne Solitärpflanzen ganzjährige Pflege.
Je nach Pflanzengröße und Witterungsverhältnissen ist der Lorbeer zu gießen. Lorbeer liebt Regenwasser, weil es kalkfrei ist. Immer von oben aus gießen und Staunässe vermeiden. Der Wurzelballen ist sehr fein behaart und muss feucht genug gehalten werden, ohne zu verfaulen. Bei zu wenig Feuchtigkeit hängen die Blätter im Sommer. Im Winter ist nichts an den Blättern sichtbar. Sie müssen dann im Topf fühlen, ob der Wurzelballen feucht genug ist. Meistens genügt es, im Winter einmal im Monat zu gießen. Im Frühjahr (März) ist zweimal im Monat zu gießen. Im April beginnt die Verdunstung wieder und können Sie wieder wöchentlich gießen. Im Mai kann der Lorbeer rausgestellt werden, manchmal schon früher, wenn es keinen Frost mehr gibt. Dann beginnt die echte Pflege der Pflanze.
Im Mai und Juli können Sie organischen Dünger, getrockneten Kuh- oder Pferdedünger hinzugeben. Langfristdünger ist nur im Mai zu verwenden. Streuen Sie etwas Dünger (je 10 l Inhalt) in den Topf und geben Sie etwas Wasser. Es empfiehlt sich, Dünger mit hohem Stickstoffgehalt zu verwenden, weil ein Lorbeer sehr langsam wächst. Nach August nicht mehr düngen, weil der Dünger von der Pflanze nicht mehr verarbeitet wird. Die Winterruhe beginnt jetzt.
Lorbeer kann im September umgetopft werden. Der Wurzelballen ist dann zur Bewurzelung der frischen Erde aktiv genug. Verwenden Sie Gartenerde mit hohem Lehm- und Torfgehalt und geben Sie der Erde organischen Dünger bei. Lassen Sie den Wurzelballen erst genug Wasser aufsaugen, bevor Sie die Pflanze in den neuen Topf stellen. Der Durchmesser des neuen Topfes muss mindestens 10 cm mehr als der des alten Topfes betragen. Sorgen Sie für genug Abflusslöcher an der Unterseite oder an den Seiten, sodass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Sie können mit Kies oder Lehmgranulat für eine Entwässerungsschicht unten im Topf sorgen.
Beschnitt kann in zwei Phasen erfolgen: Formschnitt oder Winterschnitt und Wachstumsschnitt oder Sommerschnitt. Sommerschnitt ist zur Bremsung des Wachstums der Pflanze gedacht, sodass die Form nicht verlorengeht. Das ist vom Frühjahr bis zum längsten Tag (21. Juni) möglich. In dieser Zeit bekommt die Pflanze für jeden abgeschnittenen Zweig wieder zwei neue Triebe. Lange Zweige müssen zurückgeschnitten werden. Sie treiben später wieder aus. Das nennt man Grünschnitt. Der Winterschnitt erfolgt zwischen November und März. Dann entwickelt sich die Form der Pflanze. Kurzschneiden ist dem Wachstum und dem kompakten und stabilen Wachstum der Krone und der Blätter dienlich. Beschnitt hat ausschließlich mit einer Gartenschere und nicht mit einer Heckenschere zu erfolgen. Schneiden Sie Blätter und Zweige in aller Ruhe und gezielt ab, genau wie bei einem Bonsai.
Vermehrung kann durch Aussaat im Herbst oder Stecklinge im Sommer erfolgen.
Krankheiten und Schädlinge
Schildläuse nisten sich an der Unterseite der Blätter nahe der Hauptblattader ein. Schildläuse sind an einem gewölbten Schild zu erkennen, unter dem sie mit ihren Eiern Schutz suchen und sich festsetzen. Nur die jungen Larven können sich fortbewegen. Schildläuse saugen die Pflanzensäfte auf und scheiden dabei eine zuckerartige Substanz aus. Die Pflanzen werden dadurch klebrig. Der schwarze Schimmel, der sich dann bald auf der zuckerartigen Substanz bildet, heißt Schwarzfäule. Von Schildläusen heimgesuchte Pflanzen können mit einem Reinigungsmittel, das auf natürlicher Seife basiert, abgewaschen werden. Es verschwinden aber nicht alle Schädlinge. Zur völligen Beseitigung von Schädlingen ist ein Insektizid zu verwenden, das speziell für die Bekämpfung von Schildläusen entwickelt wurde.
Lorbeer kann auch von Lorbeerblattfloh heimgesucht werden. Er ist an sehr kleinen weißen Punkten auf den Blättern zu erkennen. Die befallenen jungen Blätter des Lorbeers rollen sich nach unten ein und sind auffallend deformiert. Die ausgesaugten Blätter verfärben sich anfänglich hellgrün, später werden sie braun. Sie können die eingerollten Blätter am besten entfernen. Wenn damit noch keine Abhilfe geschaffen wurde, bleibt nur noch die drastische Maßnahme von Insektiziden gegen Blattfloh.
Wasserbeigabe im Sommer 3 bis 4 pro Woche.
Wasserbeigabe im Winter 1 bis 2 pro Woche.
Organische Dünger zu verwenden NPK 7-3-6


