Aloe variegata Magic
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Sie sehen aus wie grüne Skulpturen: die Aloe aus der Pflanzenfamilie der Sukkulenten. Mit ihren dicken, fleischigen Blättern sehen sie aus wie starke und robuste Fossile. Die aus der Wüste, einer steinigen, trocknen Landschaft stammende Aloe, ist eine Überlebenskünstlerin. In kleinen oder großen Pflanzgefäßen mit dem passenden Gestein schaffen Sie im Handumdrehen eine ausdrucksstarke Gründekoration, an der Sie lange Freude haben werden!
Zur Gattung der Aloe wie diese Aloe variegata Magic, die in Madagaskar und auf der Arabischen Halbinsel heimisch ist, gehören über 300 Arten. Es geht um Pflanzen mit meistens fleischigen Blättern und baumartiger oder (halb) strauchartiger Wuchsform. Alle Arten sind immergrün und haben zumeist charakteristische Rosetten aus schwertförmigen Blättern am Ende des Schaftes oder der Seitentriebe. Wenn die Pflanze genug Wasser bekommt, breiten sich die Blätter in der Breite aus. Bei Trockenheit schließen sich die Rosetten ein wenig.
Die Blätter variieren je nach Art erheblich in Größe, Farbe und Dicke sowie in der Anzahl und Verteilung der dornigen Zähne an den Rändern oder auf der Blattoberfläche (Dinosaurierhaut).
Die Blütentrauben blühen meistens an langen Stielen und sind röhrenförmig oder schmal glockenförmig. Sie öffnen sich nach und nach von der Basis aus. Aus den Blüten entwickeln sich ovale 0,5-5 cm große grüne Früchte, die bei der Reife braun werden.
Aloe-Arten lassen sich leicht kreuzen, Das traditionelle Aloe-Harz gewinnt man aus bestimmten afrikanischen Arten.
Aloe-Pflanzen wurden bereits im 17. Jahrhundert gesammelt und nach Holland exportiert, wo Professor Commelin 1674 mit der Zucht der Aloe-Arten begann. Die Pflanze produziert einen süßen Nektar. Aloe arborescens wird genau wie die echte Aloe zur Linderung und Heilung von Brandwunden verwendet. Diese Pflanze weist bakterienhemmende Wirkung auf. Im 2. Weltkrieg lernten die Opfer der Hiroshima die heilsamen Eigenschaften der Pflanze kennen. In Japan wird dieser Pflanzenart immer ein Fleckchen im Garten eingeräumt. Aloe arborescens ist das schnellste, natürliche Heilmittel für Brandwunden.
Es gibt viele verschiedene Aloe-Arten.
Aloe variegata Magic auch (Tiger-Aloe)genannt ist sehr beliebt und kommt ursprünglich aus Südafrika und Namibia. Diese Art wird etwa 30 cm hoch. Am dem kurzen, aufrechten Schaft sitzen nicht allzu lange, an der Unterseite stark kielförmige und fein gesägte Blätter, mit einer auffälligen Streifenzeichnung. Die orange- und rosafarbigen Blüten erscheinen im Frühjahr an der Spitze schlanker Stiele.
Halbschatten, kein direktes Sonnenlicht.
Hell, direktes Sonnenlicht vermeiden, langsam an grelles Sonnenlicht gewöhnen lassen.
Die Tigeraloe nicht in dunkle Ecken stellen. Das Laub kann sich dann hellgrün verfärben und die Blätter werden weich.
Viele Arten vertragen leichten Frost.
Töpfe und Kübel mit Aloe-Pflanzen müssen im Haus überwintern.
Im Wohnraum 20-22 Grad Celsius.
Im Winter ein heller und kühler Standort.
Temperatur darf nicht unter 5-10 Grad Celsius sinken.
Im Sommer, 2 x in der Woche 100 cc Wasser im Winter weniger gießen
Das Wasser nicht auf die Blätter gießen: die Wachsschicht und die Blattbehaarung werden sonst schnell unansehnlich. Im Sommer zusätzlich düngen und im Winter weniger gießen. Kühl überwintern lassen.
Vermehrung erfolgt durch die Kinder, die am Stamm der Mutterpflanze wachsen oder durch Blattstecklinge.
In der Wachstumsperiode von März bis Juni ein oder zweimal im Monat etwas Wasser geben.
Viel Wasser ist nicht nötig. Sie kommt mit wenig Wasser aus!
Eine Regel beim Gießen von Sukkulenten-Arten und Kakteen ist: Bei sommerlichen Temperaturen im Frühjahr und im Sommer etwas Wasser geben, sonst nicht!
Diese Pflanze weiß, wo Wasser zu ergattern ist.
Die Aloe variegata Magic auf der Topferde gießen, weil sonst Blattfäule auftreten kann, da die Blätter der Pflanze dicht beieinander liegen.
Lüften und ein temperierter Raum sind je nach Jahreszeit für eine Aloe wichtig, um diese einzigartige Sukkulenten-Art genießen zu können.
Im Winter, der Ruhephase der Aloe, je nach Raumtemperatur kein bis sehr wenig Wasser geben.
Nicht zum Verzehr geeignet.


