Anigozanthos Beauty star  – rote – Pflanzen – 02253 – Certi

Anigozanthos Beauty star

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Art.-Nr.: 02253
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Vor allem in der Umgebung von Shark Bay und Mount Baker kommt diese Staude Anigozanthos viel vor. Es ist ein absolut einzigartiges Naturgebiet im Südwesten von Australien. Im Outback gibt es mehr als 25.000 verschiedenen Pflanzenarten. Die meisten Pflanzen wachsen in den tropischen und subtropischen Gebieten. Im südwestlichen Teil von Australien mit seinem spärlichen Pflanzenwuchs haben diese einheimischen Pflanzen intensive Farben. In Australien blüht die Pflanze meistens von Oktober bis Dezember. Die Anigozanthos ist eine echte Überlebenskünstlerin, die viel Hitze und Trockenheit verträgt. In Australien kennt man die Pflanze unter dem Namen Kangaroo Paw. Die roten und grünen Kängurupfoten sind das Hoheitszeichen des Bundesstaates West-Australien!

Kängeruhfuß, Anigozanthos Beauty Star ist gekreutzt worden mit Anigozanthos flavidus, die robusteste Art unter den Kängurupfoten, hat eine kräftige, horstbildende Wuchsform und wird bis zu 1 m breit. Die Staude hat dunkelgrüne Blätter und 1 bis 1,5 m lange Blütenstängel. Die Blüten sind grün, gelb oder zart rot gefärbt. Diese Art eignet sich für verschiedenste Bodenbedingungen. In ihrer südwestaustralischen Heimat zieht sie besonders Vögel an und wird viel für Kreuzungen verwendet.

Der Name Anigozanthos ist von den griechischen Wörtern anises (ungleichmäßig) und anthos (Blume) abgeleitet. Die Kängurupfoten gehören zur Familie der Haemodoraceae.
Diese in Südwestaustralien heimischen, immergrünen Stauden haben einzigartige an eine Tierpfote erinnernde Röhrenblüten, die von Vögeln bestäubt werden.
Die Blüten stehen wie ein Hahnenkamm auf den Stängeln, die manchmal verzweigt sind.
Bei uns in Europa ist die Anigozanthos ein Exot, der als Kübelpflanze oder als Zimmerpflanze verwendet werden kann.

Es gibt ungefähr 11 Arten dieser Kängurupfoten, darunter die Anigozanthos Bush-Gems-Hybriden. Die meistens kompakten Hybriden sind besonders widerstandsfähig gegen Pilzbefall. Die Blüten erscheinen erst spät, weil die Pflanze viel Licht braucht. Die Blütenfarben variieren von Grün, Gelb und Gold bis Orange und (Burgund)Rot. Manche Hybriden sind zweifarbig. Die Blüten sind dicht und grob behaart. Die Blätter sind grasartig.

In den letzten Jahren gibt es immer mehr neue Zuchtformen für das Wohnzimmer. Im Sommer kann die Anigozanthos draußen stehen. Die Hybridpflanzen sind als Kübelpflanzen geeigneter als die einheimischen Arten der Kängurupfoten.

Stellen Sie die Pflanze in einen Topf oder Kübel mit möglichst leicht saurem Sand- oder Kiesboden.
Der Boden muss gut wasserdurchlässig sein. Sorgen Sie für einen sonnigen Standort.

Anigozanthos ist an den Jahreszeitenwechsel gewöhnt, weil die Pflanze hier bei unseren Gärtnern gezüchtet wird. Sie ist aber nicht winterhart. Vor dem ersten Frost ist die Staude ins Haus zu holen. Lassen Sie die Pflanze an einer Stelle überwintern, an der die Temperatur nicht unter 20 °C absinkt.

Diese Kängurupfote muss reichlich gegossen und mit kalkfreiem Dünger versorgt werden. Bei Staunässe wird die Anigozanthos schnell verfaulen.

Wurzeln

Die Wurzeln der Kängurupfote wachsen unterirdisch. Manche von ihnen sind Flachwurzler, andere haben eine starke Pfahlwurzel, die nach unten wächst. Die Pflanzen suchen in der Wildnis nach Wasser und speichern Wasser in ihren Wurzelballen( Rhizomen).

Das Teilen des Wurzelstocks führt zur Verjüngung der Pflanze. Nach 2 bis 3 Jahren sollte dies getan werden, sonst ist der Wurzelballen zu alt. Wurzeln und Blatter der Pflanze teilen und in frischer Erde wieder eintopfen, und zwar vorzugsweise Anfang des Frühjahrs oder im Herbst. Junge Pflanzen wachsen besser und bleiben gesünder als Pflanzen, die zu lange im Topf stehen. Sie sind auch anfälliger gegen Pilze und Krankheiten.

Krankheiten und Schädlinge
Die Pflanze kann von der Gallmilbenkrankheit befallen werden. Der Befall wird durch einen Pilz verursacht und zeigt sich zunächst mit schwarzen Flecken auf den Blättern, woraufhin die Blätter schon bald schwarz werden und absterben. Wenn nicht rechtzeitig mit einem kupferhaltigen Mittel (Kupferoxychlorid) gespritzt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch das Wurzelwerk befallen wird. Entfernen Sie befallene Blätter so schnell wie möglich. Am besten ist volle Sonne an einer geschützten und trocknen Stelle, um den Befall zu vermeiden. Viele der neuen Kulturvarietäten sind sehr beständig gegen die Gallmilbenkrankheit.
Schnecken sind große Liebhaber der Blätter einer Kängurupfote. Entfernen Sie die Schnecken so schnell wie möglich und bestreuen Sie die Staude mit einem Mittel gegen Schneckenfraß.

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