Chlorophythum Bonnie
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Die Graslilie, Fliegender Holländer oder auch Brautschleppe (Brautschleppe wegen der vielen jungen Ausläufer, die an den Blattspitzen zierlich herunterhängen), ist eine RetroPflanze pur. Vor ein paar Jahrzehnten hatte jeder eine solche Pflanze im Haus. Chlorophythum comosum ist stark, wächst schnell und passt sich einfach an. Da die Pflanze anspruchslos ist und eine Retro-Ausstrahlung hat, ist sie jetzt wieder topp-aktuell als Sekretärinnenblume oder Beamtengras. Die dekorativen, bunten Schmuckblattpflanzen sorgen für einen schönen Kontrast im Wohnzimmer und verleihen Frische und sorgen für ein gesundes Raumklima im Büro. Die Pflanze absorbiert nämlich Biogase, die freigesetzt werden, wenn Menschen ausatmen. Sie sorgt für zusätzlichen Sauerstoff. Sie sieht nicht nur ansprechend aus, sondern ist auch noch gesund. Sie schafft zu Hause und am Arbeitsplatz Wohlbefinden. Klassisch, modern oder trendy: eine Chlorophytum gibt es für jeden Geschmack!
Chlorophytum comosum Bonnie” ähnelt sehr der ursprünglichen weiß-grünen Variante. Die krausen Blätter der Bonnie” sind jedoch ein gutes Unterscheidungsmerkmal.
Vor allem in Büroräumen ist der physiologische Effekt der Chlorophythum groß. Die Luftfeuchtigkeit wird besser. In Kombination mit größeren Grünpflanzen wird für Lärmdämmung, Wärmeregulierung und frische Luft in den Büroräumen gesorgt. Und all dies, weil Grünpflanzen in der Lage sind, die Luft ohne Freisetzung von Abfallstoffen zu reinigen. Über die Blätter setzen Pflanzen Wasser, Sonnenlicht und Biogase in Zucker und Sauerstoff um. Saubere Raumluft mit Grünpflanzen ist heutzutage eine Wohltat, sicher im Vergleich zu klimatisierten Räumen.
Chlorophytum ist auch als Ampelpflanze geeignet, nicht nur drinnen, sondern im Sommer auch draußen. Die Graslilie kommt vor allem dann gut zu ihrem Recht, wenn mehrere zierliche, junge Exemplare in einem Hängekorb zusammen eingepflanzt werden.
Der Name Chlorophytum stammt aus den griechischen Wörtern chloros (grün) und phytos (Pflanze).
Die große Gattung aus der Familie der Liliengewächse umfasst über 200 Arten, die in bestimmten Regionen Afrikas, Südasiens, Südamerikas und Australiens verbreitet sind. Die meisten Arten stammen jedoch aus dem tropischen Süden Afrikas.
Die immergrünen, starken Pflanzen bilden Rhizome und fleischige, oft knollenartig verdickte Wurzeln. In den Wurzeln speichert diese Grünlilie ihr Wasser für trockene Zeiten. Die gestreiften schwertförmigen oder lanzettlichen Blätter variieren in Größe, Dicke und Farbe.
Später folgen blühende Ausläufer mit kleinen Pflanzen. Unter ihrem Gewicht biegen sich die Blütenschäfte nach unten, und die Ausläufer können sich mit ihren Wurzeln in der Erde verankern.
Die robuste Chlorophytum stellt wenig Anforderungen an Standort und Boden. An einer geschützten Stelle auf der Terrasse oder Veranda kann die Pflanze im Sommer auch draußen stehen. Sorgen Sie für eine helle Stelle mit Schatten oder Halbschatten, kein direktes Sonnenlicht. Dann ist der Farbkontrast der Blätter optimal und die Pflanze wächst am besten. Im Sommer muss die Pflanze vor heißer Mittagssonne geschützt werden, da sonst die Blätter verbrennen. Sie verträgt gut ein trocknes Raumklima. In den lichtärmeren Wintertagen ist die Pflanze in direktes Sonnenlicht zu stellen. Wenn sie zu dunkel steht, werden die Blätter grüner und verblassen die Streifen.
Eine Zimmertemperatur zwischen 18 °C und 30 °C ist ideal. Temperaturen von 10 °C während längerer Zeit sind meistens kein Problem für die Graslilie. Wenn die Temperatur längere Zeit unter 10 °C liegt, wird das Wachstum der Pflanze gebremst. Bei 2 °C stirbt die Pflanze jedoch ab!
Unregelmäßiges Gießen wird kaum übel genommen, vorausgesetzt, dass die Pflanze nicht unmittelbar über der Heizung steht. Schnellwüchsige Pflanzen können mit der Wasserbeigabe gebremst werden. Zwischen zwei Gießgängen die Topferde leicht austrocknen lassen. Staunässe vermeiden. Im Herbst und Winter braucht die Graslilie weniger Wasser. Sorgen Sie dafür, dass die Topferde immer etwas feucht ist.
Wenn die Blattspitzen der Chlorophytum braun und trocken werden, liegt das meistens an Staunässe oder trockner Luft. Im Winter wird gedüngt. Zu hohe Temperaturen in der Ruhephase oder ein dunkler Standort können zum Abknicken der Blätter führen.
Sobald die Chlorophytum gut angewachsen ist, düngen Sie alle 14 bis 20 Tage vom Frühjahr bis zum Herbst mit Grünpflanzen-Flüssigdünger für Topfpflanzen.
Vermehrung
Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Ausläufer, die man, sobald sie Wurzeln gebildet haben, vom Stängel abtrennt und einpflanzt. Die unteren Blätter vom Steckling entfernen, um Fäule während des Wachstums zu vermeiden. Pflanzen Sie die Stecklinge in ein Erdgemisch auf Kompostbasis.
Sie können die Ausläufer auch mit der Unterseite in einen Topf mit Kompost oder Topferde setzen, ohne sie vorher von der Mutterpflanze abzutrennen. Nach fünf bis sechs Wochen sind die Ausläufer gut bewurzelt und können von der Mutterpflanze abgetrennt werden.
Umtopfen
Beim Einpflanzen oder Umtopfen braucht die Chlorophytum genügend Platz zur Bildung der zahlreichen hellen, knollenförmigen Wurzeln, in denen die Pflanze auch Wasser speichert. Der obere Rand des Wurzelballens sollte 2 bis 3 cm unterhalb des Topfrands liegen. Certi-Topferde für Blüh- und Grünpflanzen ist ideal zum Umtopfen.
Man topft eine Chlorophytum nur dann um, wenn die fleischigen Wurzeln der Pflanze die Erde bis zum Topfrand angehoben haben und das Gießen aufgrund des Platzmangels Schwierigkeiten bereitet. Chlorophytum kann man jederzeit in größere Töpfe umpflanzen, man ist nicht an die Jahreszeiten gebunden.


