Lewisa cotyledon
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Dieser Bitterwurz, auch Porzellanröschen genannt, macht sich ausgezeichnet entlang Mauern, in Steingärten und in Kieselbeeten oder Schalen und Töpfen auf der Terrasse. Pflanzen Sie die Lewisia beispielsweise entlang Pfaden, zusammen mit Vergissmeinnicht, wilden Tulpen oder Narzissen und sorgen Sie damit für ein abwechselndes Schauspiel aus Farben. Auch schön zu kombinieren mit Sedum- oder Sempervivum-Arten. Ein überraschendes Ergebnis, das Ihnen viel Freude bereiten wird.
Die Lewisia-Gattung, die nach ihrem Entdecker Meriwether Lewis (1774-1838) benannt wurde, umfasst ca. 20 Arten kleiner Stauden mit langen Pfahlwurzeln, ledrigen Blättern und sternförmigen Blüten. Alle Arten stammen aus den Rocky Mountains. Lewisia ist ein echter Überlebenskünstler. Man sagt, dass ein Botaniker, der sich mit 5 Jahren zuvor getrockneten Exemplaren beschäftigte, bemerkte, dass eines der Pflänzchen zu wachsen versuchte. Er setzte es in die Erde, wo es sich prächtig erholte.
Lewisia cotyledon gehört zur Familie der (Portulacaceae).Die Pflanze wird wegen ihrer immergrünen, fleischigen Blätter und wunderschönen Blüten auch als Bitterwurz oder Porzellanröschen bezeichnet. Eine Anzahl der 17 Lewisia-Arten ist an eine trockne Umgebung gewöhnt und blüht beispielsweise auf Felsen und zwischen Steinen. Die Pflanze kommt am meisten in Kalifornien vor.
Lewisia cotyledon bildet Blattrosetten mit hellgrünen bis kräftig dunkelgrünen, länglichen bis ovalen, glattrandigen bis gekräuselten Blättern, aus denen sich zwischen April und Juli rispige bis traubige Blütenstände mit einfachen oder gefüllten Blüten entwickeln. Sie blüht lange und meistens in verschiedenen Rosatönen. Es gibt aber auch weiße, rote, aprikosenfarbige und orangefarbige Exemplare. Lewisia wird selten höher als 20 cm und kann einfach gekreuzt werden.
In kühlerem Klima bevorzugt Lewisia eine sonnige Stelle und in wärmeren Gebieten eine Stelle mit Halbschatten. Sorgen Sie für gut durchlässige Erde, damit Winterstaunässe den Wurzeln nicht schaden kann. Ein kalkfreier, steiniger Boden ist am besten. Sie können beispielsweise kalkfreien Splitt mit der Erde vermischen.
Viele Arten sind immergrün und bis -2 °C winterhart und können im Freien prima überleben. Einige Arten sind jedoch frostempfindlich. Sie können am besten in einem Topf gepflanzt werden und drinnen überwintern.
Bitterwurz braucht nur wenig Pflege. Lediglich verblühte Teile sind abzuschneiden, damit die Pflanze stark bleibt und neue Rosetten bilden kann.
Bitterwurz nimmt nicht so viel Wasser wie andere Sukkulenten auf, z.B. Hauswurz. Die Erde darf dann auch nicht völlig austrocknen. Die Pflanze hält es jedoch ein paar Tage ohne Wasser aus. Bei anhaltender Trockenheit muss jedoch regelmäßig gegossen werden. Sorgen Sie für genug Drainage, auch dann, wenn Sie die Lewisia in Töpfen pflanzen. Optimal ist ein Verhältnis von gleichen Teilen Topferde, grobem Kies und Lehmgranulat.
Die Lewisia wird im Frühjahr oder Herbst ungefähr 10 cm von einander entfernt gepflanzt.
Die Vermehrung von sommergrünen Exemplaren kann durch Aussaat im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Sie können auch Rosetten abschneiden und einpflanzen. Die beste Zeit hierfür ist der Spätsommer. Die Jungpflanzen schlagen dann vor Winteranfang Wurzeln und blühen im Frühjahr.
Auch Blattstecklinge können für eine Vermehrung genutzt werden. Hierfür werden im Sommer kräftige Blätter abgeschnitten und bis circa ein Drittel in einen Topf mit einer Mischung aus Erde, Kies und Tongranulat gesetzt. Gießen Sie regelmäßig und sorgen Sie vorzugsweise für ein warmes und feuchtes Klima. Hierzu können Sie den Topf oder Kübel beispielsweise mit Plastikfolie abdecken. Sie ist jedoch mehrmals täglich zur Belüftung der Stecklinge zu entfernen, um der Schimmelbildung vorzubeugen.
Die so gezogenen Jungpflanzen sollten dann jedoch frostfrei, aber kühl überwintern, bevor sie ab April ins Freiland umgesetzt werden können.
Sukkulenten wie die Lewisia cotyledon brauchen keinen Dünger: die Pflanzen hängen dann herunter anstatt aufrecht zu wachsen. Alle diese Arten brauchen Kalium, damit ihre Zellen genug Nährstoffe erhalten. Sie können den Pflanzen jedoch im frühen Frühjahr zusammengesetzten Dünger als Anschubdüngung geben.
Lewisia sind kaum anfällig für Krankheiten und Schädlinge.




